Ab einer Einmalprämie von zumindest 3.000 Euro wählt der Kunde seine individuelle Anlagestrategie im Rahmen einer Lebensversicherung – mit fondsgebundener und klassischer Veranlagung. Dabei ist das Verhältnis zwischen Fonds und Deckungsstock (also zwischen Risiko und Sicherheit), je nach Risikoneigung des Kunden frei wählbar. Es ist ein Fondsanteil bis 100 Prozent möglich, bis zu 90 Prozent können im Deckungsstock veranlagt werden.

Die Vorteile liegen laut Manfred Rapf, zuständiger Vorstand der Wiener Städtischen für Lebens-, Kranken- und Unfallversicherung, in der Flexibilität, Rendite und Sicherheit zu gestalten, so wie in einer Rententafelgarantie und den steuerlichen Vorzüge einer Fondsveranlagung im Versicherungsmantel (vier Prozent Versicherungssteuer statt 27,5 Prozent KESt auf Fondserträge).

Es handelt sich um ein Produkt, das die bei Vertragsabschluss gültige Rententafel garantiert. Die Lebenserwartung erhöhte sich in den vergangenen Jahrzehnten alle zehn Jahre um zweieinhalb Jahre, heißt es in einer Aussendung. Das angesparte Alterskapital müsste demnach auf eine immer längere Ruhestandszeit verteilt werden. Bei Hybrid Invest wäre dem Kunden im Alter die heutige Restlebenserwartung gesichert, sofern er am Ende der Laufzeit eine Zusatzpension wählt.

Die weiteren Bedingungen sehen eine Versicherungsdauer von zehn Jahren für über 50-Jährige vor und von 15 Jahren bei einem Alter von unter 50 Jahren. Ausbezahlt wird in Form des Kapitalbetrags oder als Zusatzpension. Laufende Zuzahlungen und Entnahmen grundsätzlich möglich. Es stehen über 100 internationale Fonds zur Auswahl, wobei ein Fondswechsel zwei Mal im Monat kostenlos ist. (eml)