MSCI-World-ETF: Invesco facht Preiskampf an
Im Ringen um Volumen und Marktanteile unterbieten sich bei passiven Investments die Anbieter. Nun forciert das US-Haus Invesco den Wettstreit und senkt die Kosten für seinen börsengehandelten Indexfonds auf das weltweite Aktien-Standardbarometer.
Die Fondsgesellschaft Invesco senkt bei ihrem börsengehandelten Fonds (ETF) auf den Leitindex MSCI World deutlich die Gebühren. So fallen ab dem 1. April statt 0,19 nur noch 0,05 Prozent an. Der rund 6,6 Milliarden US-Dollar (5,8 Mrd. Euro) schwere Invesco MSCI World ETF rangiert damit am preiswerten Ende der Konkurrenz-Skala. Lediglich BNP Paribas Asset Management bietet derzeit den gleichen Preis für seinen ETF auf das Standardbarometer.
Gary Buxton, Produktchef für die EMEA-Region bei Invesco, begründet die Senkung mit der stark gestiegenen Nutzung von ETFs. "Das in europäischen ETFs verwaltete Vermögen hat vor Kurzem die Marke von 3,5 Billionen US-Dollar überschritten und wir rechnen mit einer Verdopplung dieses Volumens in den nächsten fünf Jahren", erläutert Buxton. Als globaler ETF-Anbieter mit einem verwalteten Vermögen von einer Billion US-Dollar habe Invesco sehr stark vom Wachstum der ETF-Industrie profitiert.
"Für weiteres Wachstum positionieren"
"Jetzt möchten wir uns für weiteres Wachstum positionieren, indem wir die Größe und Effizienz unserer swapbasierten ETF-Plattform nutzen, um unseren Kunden diese Core-Beta-Portfoliobausteine zu äußerst attraktiven Konditionen bereitzustellen", führt Buxton aus.
Bei swapbasierten ETFs wird ein Index über Finanzderivate abgebildet. Die jeweiligen Aktien des Index liegen dabei nicht physisch in dem Portfolio, sondern andere Wertpapiere, die als Sicherheit dienen. (ert)




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