Die britische Investmentfondsgesellschaft M&G verpflichtet sich nun ebenfalls, die Nettoemissionen ihres gesamten verwalteten Vermögens im Einklang mit dem Abkommen von Paris und dem Klimaziel der britischen Regierung bis 2050 auf null zu senken. M&G hat außerdem zugesagt, die betrieblichen CO2-Emissionen auf Unternehmensebene bis 2030 auf netto null zu reduzieren.

Zudem gibt das Unternehmen bekannt, dass es künftig die Empfehlungen der Task Force on Climate-Related Financial Disclosures (TCFD) unterstützen wird. Die Task Force hält Unternehmen dazu an, besser über die Klimarisiken, die sie beeinflussen, zu informieren. Das Unternehmen hat sich daher öffentlich zur Umsetzung der Empfehlungen der TCFD verpflichtet. Die M&G-Geschäftsberichte werden ab nächstem Jahr TCFD-konforme Offenlegungen beinhalten.

"Ehrgeizigen Ziels von Netto-Null-CO2-Emissionen"
"Als Investor haben wir die Macht, positive Veränderungen in unserer Gesellschaft und in der Umwelt herbeizuführen – nicht nur hier in Deutschland, sondern überall. Dank unseres ehrgeizigen Ziels von Netto-Null-CO2-Emissionen steht jeder bei M&G hinter unserem Anliegen, eine nachhaltigere Zukunft für unseren Planeten möglich zu machen", erklärt Werner Kolitsch, Head of Germany and Austria von M&G dazu.

Wie stark das Interesse von Seite der Investor an dem Thema ist, zeigt sich auch auf der Nachfrageseite bei den entsprechenden Produkten. So berichte M&G, dass etwa der im Jahr 2018 aufgelegte M&G-Positive-Impact-Fonds in den ersten drei Quartalen dieses Jahres Nettozuflüsse in Höhe von 226 Millionen Euro verzeichnen konnte. (gp)