Der im Jänner 2020 lancierte Fonds Mandarine Global Transition, der – für einen französischen Fonds ungewöhnlich – das österreichische Umweltzeichen trägt, hat hierzulande das Interesse der Investoren geweckt. Das 2020 mit vier Millionen Euro aufgelegte Portfolio ist mittlerweile auf 80 Millionen Euro gewachsen, sagt Andreas Willenbacher, der die Mandarine-Produkte in Österreich vertreibt. Nach einer Roadshow im Herbst letzten Jahres warb dieses neue Nachhaltigkeitsportfolio auch in Österreich einen zweistelligen Millionenbetrag ein.

Man habe versucht, die direkten physischen Treffen zwischen Fondsmanagern und österreichischen Investoren im Corona-Jahr 2020 weiter zu gewährleisten. Der Bedarf nach persönlichem Kontakt ist offenbar trotz aller digitaler Möglichkeiten groß. Bei den letzten möglichen Meetings im Herbst war die Anmeldezahl so hoch, dass die Pandemievorschriften gesprengt wurden und es zu Ausladungen kam.

"Engagement in Österreich"
Der französische Anbieter messe den österreichischen Investoren einen hohen Stellenwert bei. Dass Mandarine bereits zwei seiner Fonds mit dem Umweltzeichen (UZ-49) ausgestattet hat, verdeutliche "wie groß das Engagement von Mandarine Gestion für den österreichischen Markt ist", so Willenbacher. Neben dem Global Transition Fonds trägt auch der Mandarine Active das als streng geltende UZ-49.

Die Zufriedenheit mit der Österreich-Entwicklung dürfte auf Gegenseitigkeit beruhen. Der junge Global Transition-Fonds hat auch den Kunden Renditen abgeliefert. Das ausgewiesene Nachhaltigkeitsportfolio konnte sich in seinem ersten Jahr mit plus 44,6 Prozent (minus elf Prozent im "schwarzen März") gut schlagen. Der Aktienfonds investiert global in Unternehmen, die an der Energiewende beteiligt sind (Energie, Bau, Abfallwirtschaft und Bekämpfung der Umweltverschmutzung, Industrie, sauberer Verkehr, Informations- und Kommunikationstechnologien, Land- und Forstwirtschaft etc.). (eml)