83 Prozent der Österreicher betrachten das Bausparen als sichere und risikolose Form des Vermögensaufbaus, und 71 Prozent sehen es als eine exzellente Basis für künftige Eigenmittel beim Immobilienerwerb an. Das sind Ergebnisse der Studie "Bausparen & Wohnen 2026", die das Marktforschungsinstitut Integral im Auftrag des Bausparkassenverbands Österreich erstellt hat.

Damit ist erklärt, warum jedes Jahr trotz relativ niedrigerer Zinsen Hunderttausende Bausparverträge abgeschlossen werden. Im Jahr 2025 wurden nach Verbandsangaben 434.000 neue Verträge unterzeichnet. Das ist zwar ein Rückgang um acht Prozent gegenüber dem Jahr 2024. Allerdings stieg die Sparleistung pro Bausparvertrag an. Deshalb erhöhten sich die Bauspareinlagen im Jahresvergleich um 626 Millionen Euro auf etwas mehr als 15 Milliarden Euro.

Laut Bausparkassenverband besitzen 37 Prozent der Österreicher einen Bausparvertrag. Diese werden jedes Jahr durch staatliche Prämien von mehr als 30 Millionen Euro gefördert. Das kommt indirekt der Immobilienbranche zugute. Denn die heimischen Player Wüstenrot, S Bausparkasse, Raiffeisen Bausparkasse und die Bawag-Tochter Start Bausparkasse haben 2025 nach eigenen Angaben 1,7 Milliarden Euro an Wohnraumfinanzierungen vergeben. Insgesamt belaufen sich die Ausleihungen auf etwas mehr als 20 Milliarden Euro. (ae)