Haushalte mit Rekordpolster für Finanzveranlagungen
Noch nie zuvor hatten österreichische Haushalte so viel Geld übrig, um es auf dem Finanzmarkt anzulegen, zeigt eine Auswertung der Österreichischen Nationalbank.
Das netto verfügbare Einkommen der Haushalte im Land ist im Jahr 2024 um 7,8 Prozent auf 289,6 Milliarden Euro gestiegen. Das geht aus einem aktuellen Bericht der Österreichischen Nationalbank (OeNB) zur Situation der Haushalte hervor.
Einen Großteil, nämlich über 88 Prozent, floss in den Konsum. Bleibt eine Sparquote von fast zwölf Prozent oder 34 Milliarden Euro. Und von diesem Betrag wiederum flossen 79 Prozent in Finanzinvestitionen. Laut den OeNB-Analysten steht den Haushalten ein Rekordwert an Kapital für Finanzanlagen zur Verfügung. Umgekehrt waren aber die realwirtschaftlichen Investitionen mit 21 Prozent der Sparquote schwach (2023: 50 Prozent). (eml)
Quelle: OeNB, Finanzverhalten der österreichischen Haushalte















