Die heimische Aufsichtsbehörde FMA hat wieder Investorenwarnungen herausgegeben. Sie betrifft den Schweizer Projektfinanzierer "KG Finances" sowie die Trading-Plattform "SwissFutureFX", die ihre Firmensitze in London, der Schweiz und in Frankfurt angibt. Laut der FMA sind beide Unternehmen nicht berechtigt, konzessionspflichtige Bankgeschäfte in Österreich zu erbringen. Konkret sei der KG Finances demnach die Vermittlung von Kreditgeschäften gemäß Paragraf 1 Absatz 1 Z 18 lit b des Bankwesengesetzes nicht gestattet. Die SwissFutureFX darf wiederum keinen gewerblichen Handel auf eigene oder fremde Rechnung (Paragraf 1 Abs 1 Z 7 Bankwesengesetz) anbieten.

Zahl vermeintlich unseriöser Anbieter unverändert hoch
Die FMA hat im abgelaufenen Jahr 85 Investorenwarnungen ausgegeben und liegt damit unter dem Spitzenwert von 2019. Damals hatten die heimischen Aufseher 98 Warnungen ausgegeben. Im aktuellen Jahr 2021 hat die Aufsicht bislang 61 Meldungen herausgegeben (siehe Tabelle unten).

Die FMA kann gemäß den Rechtsvorschriften die Öffentlichkeit informieren, dass eine namentlich genannte natürliche oder juristische Person zur Vornahme bestimmter Finanzgeschäfte nicht berechtigt ist, sofern diese Person dazu Anlass gegeben hat und eine Information der Öffentlichkeit erforderlich und im Hinblick auf mögliche Nachteile des Betroffenen verhältnismäßig ist. (cf)


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