Der B.A.U.M. Fair Future Fonds fördert in diesem Jahr verschiedene internationale Kinderhilfsprojekte mit insgesamt gut 880.000 Euro. Das Geld stammt aus der erfolgsabhängigen Gebühr, die der global investierende Aktienfonds, der nur in Deutschland zum Vertrieb zugelassen ist, für das vergangene Geschäftsjahr vereinnahmt hat.

Das 2018 aufgelegte Sondervermögen, ein Gemeinschaftsprojekt des Hamburger Beratungshauses Green Growth Futura und GLS Investments aus Bochum, verfolgt einen in der Branche sehr seltenen Ansatz: Die Performance-Fee fließt nicht eins zu eins in die Tasche des Fondsanbieters, sondern wird zu zwei Dritteln gespendet. Die Extragebühr von 15 Prozent fällt an, sobald der Fonds in der Abrechnungsperiode mehr als sechs Prozent im Plus liegt und eventuelle Verluste aus den vergangenen fünf Jahren aufgeholt wurden ("High-Watermark"). Im vergangenen Geschäftsjahr machte die Performance-Fee den "Wesentlichen Anlegerinformationen" zufolge 3,84 Prozent des Fondsvermögens aus.

"Tiefgrüne Vorzeichen"
Konkret unterstützt werden in diesem Jahr 61 Hilfsprojekte. Die Verteilung der Spenden betreut die Stiftung "Chancen für Kinder". Deren Vorsitzender Maximilian Gege, Gründer des Bundesdeutschen Arbeitskreises für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.), ist auch Initiator des Aktienfonds.

"Impact Investing bedeutet für uns zum einen konsequent nachhaltiges Investieren unter tiefgrünen Vorzeichen und ohne Greenwashing", lässt sich Gege in einer Pressemitteilung zitieren. "Zum anderen gilt es, neben den finanziellen Renditezielen auch konkrete Umwelt- oder soziale Ziele zu verwirklichen." (bm)