DWS senkt Gebühren für sieben Xtrackers-ETFs
Anleger zahlen künftig teils deutlich geringere Gebühren auf ausgewählte Xtrackers-ETFs. Die Gebührensenkung ist offenbar die Antwort auf den sich weiter intensivierenden Preiswettbewerb am ETF-Markt.
Die DWS senkt mit sofortiger Wirkung die jährliche Gebühr (TER) für sieben Xtrackers-ETFs mit einem Volumen von insgesamt rund 20 Milliarden Euro teils deutlich. In einer Mitteilung des Unternehmens heißt es, man wolle Investoren dauerhaft wettbewerbsfähige Kostenstrukturen bieten. Insgesamt verwaltet die DWS rund 300 Milliarden Euro in Xtrackers-ETFs.
Deutliche Preisnachlässe
Unter anderem senkt der Vermögensverwalter die Gebühren auf den rund neun Milliarden Euro schweren Xtrackers MSCI USA UCITS ETF 1C von 0,07 Prozent auf 0,03 Prozent. Auch bei ausgewählten Renten-ETFs werden die Gebühren reduziert.
"Die Gebührenstruktur ist ein wichtiger Teil, der einen wettbewerbsfähigen ETF ausmacht", sagt Simon Klein, Global Head of Xtrackers Sales. "Skaleneffekte, technologische Effizienzgewinne und gestiegene Volumina ermöglichen es uns, Kostenvorteile an unsere Investoren weiterzugeben. Exaktes Indextracking und Liquidität bleiben auch in der neuen Gebührenstruktur bestehen."
Wettbewerbsfähige Kosten
Mit der Senkung will die DWS offenbar ihre ETFs wettbewerbsfähiger aufstellen. Michael Mohr, Global Head of Xtrackers Products, sagt: "Der ETF-Markt in Europa hat sich aus der Nische zu einer Kernanlage für breite Anlegergruppen entwickelt. Daher sind breit gestreute ETFs in wichtigen Anlageklassen mit wettbewerbsfähigen Kosten ein zentrales Element, im Gesamtpaket aus Preis, Liquidität und Tracking-Qualität." (jh)




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