DWS kappt bei weiterem Weltaktien-ETF die Gebühren
Die Investmenteinheit der Deutschen Bank senkt bei einem börsengehandelten Fonds die Preise. In dem ETF-Segment herrscht ein harter Konkurrenzdruck. Die Anbieter versuchen, viel Kundengeld anzulocken und so das Geschäft profitabel zu betreiben.
Die Fondsgesellschaft DWS hat bei dem Xtrackers FTSE All-World ETF (ISIN: IE000L6ZMMC4) die jährliche Gebühr von 0,12 auf 0,07 Prozent gekappt. Dies teilte die Asset-Management-Tochter der Deutschen Bank mit. Damit biete der börsengehandelte Fonds den "kosteneffizientesten Zugang zu großen und mittelgroßen Aktien aus Industrie- und Schwellenländern in einem Index", teilte die Gesellschaft mit. Die DWS hatte erst im Mai bei zwei ETFs die Kosten gekappt.
Im Bereich der Indexfolger tobt ein harter Preiskampf. Die Anbieter versuchen, Kundengeld über günstige Kosten anzulocken. Mit entsprechend großem Volumen können die Asset Manager Skaleneffekte erzielen und das Geschäft profitabel betreiben. Dies führt dazu, dass der europäische ETF-Markt weitaus weniger fragmentiert ist als der für herkömmliche Publikumsfonds.
Für Anleger bleibt mehr übrig
"Die Gebührensenkung unterstreicht unseren Anspruch, Investoren effiziente und wettbewerbsfähige Anlageprodukte für den langfristigen Vermögensaufbau zu bieten", lässt sich Simon Klein, weltweiter Vertriebschef für Xtrackers und seit Juni Leiter des Private-Wealth-Segments, in der Mitteilung zitieren. "Wir wollen Mehrwert für den langfristigen Vermögensaufbau schaffen. So soll unterm Strich mehr vom Renditepotenzial beim Anleger bleiben." (ert)




Vortrag am FONDS professionell KONGRESS











