Die Branche der Goldförderer schien lange in einer Dürrephase gefangen. Viele haben in der Hochphase Großprojekte angestoßen oder Konkurrenten teuer aufgekauft. Den hohen Goldpreis vor Augen liefen bei manchen die Kosten aus dem Ruder. Mit den fallenden Nnotierungen am Edelmetallmarkt fuhren die Bergbaukonzerne die Förderung zurück, kappten Kapazitäten und schränkten die Suche nach neuen Goldadern ein. Die Branche schaltete in den Krisenmodus.

Doch langsam lösen sich die Förderkonzerne aus der Dürrephase. Die Preise des gelblich glänzenden Bodenschatzes zog zuletzt kräftig an. Zudem verändern zwei große Übernahmen die Koordinaten innerhalb der Branche: Der kanadische Minenkonzern Barrick Gold kündigte im September 2018 die Übernahme des Konkurrenten Randgold Resources für 18,3 Milliarden US-Dollar an. Im Januar 2019 folgte der nächste Milliardendeal: Der US-Konzern Newmont Mining kauft für zehn Milliarden Dollar den kleineren Konkurrenten Goldcorp. In diesem Umfeld sehen die Manager von Goldaktienfonds ihre Chance. Denn die Milliardenübernahmen bereiten den Weg für weitere Transaktionen in der Branche – und könnten eine schon lange erwartete Konsolidierung einleiten. Bei dieser kristallisieren sich dann einige Firmen als Gewinner heraus. Und genau solche Erfolgsgeschichten suchen die Asset Manager.

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Wo Fondsmanager nun konkrete Chancen wittern, lesen Sie im neuen Heft 2/2019 von FONDS professionell ab Seite 84. Angemeldete KLUB-Mitglieder finden den Artikel auch hier im E-Magazin.