"Die Plattform" hat kürzlich ihr Produktangebot deutlich vergrößert. Künftig können 140 ETFs über die Capital-Bank-Tochter abgewickelt werden. Zwar erklärt der stellvertretende Bereichsleiter der B2B-Fondsplattform, Markus Harrer, die Nachfrage nach den passiven Produkten befinde sich noch auf einem niedrigen Niveau. Er geht allerdings davon aus, dass der Bedarf langfristig deutlich steigen wird. 

Institutionelle Shareklassen
"Berater, die über Honorar oder Servicegebühr abrechnen, benötigen auch ETFs", so Harrer. Für diese Zielgruppe gibt es in Zukunft zusätzlich eine Auswahl an kostengünstigen aktiven Fonds. So erklärt Harrer weiter: "Für jene Berater, die ohne Provision arbeiten möchten, gibt es nun auch Fonds mit institutionellen Shareklassen zur Abwicklung. Insgesamt 30 Fonds stehen hier bereit."

Die ursprüngliche Geschäftsidee der Plattform war laut Harrer, den Kunden ein Depot für alle Wertpapiere bieten zu können. Daher geht man nun noch einen Schritt weiter. Das Angebot wurde zusätzlich um 270 Aktien erweitert. Grund dafür war der Wunsch einer Wertpapierfirma, auch gewisse Einzeltitel abwickeln zu können. 

Goldsparplan
Für Berater sieht Harrer dabei folgenden Vorteil: "Sollte ein Kunde unbedingt einen Einzeltitel haben wollen, muss der Berater ihn nun nicht mehr woanders hinschicken. Sollte es weiteren ­Bedarf geben, könnten wir die Anzahl an Einzeltiteln auch noch ausweiten." Zusätzlich kann ab sofort auch physisches Gold über die Plattform gekauft werden. Einen Sparplan gibt es ab 50 Euro pro Monat. (gp)