Dadat-Kunden erhalten Krypto-Kanal
Die zur Schelhammer Capital Bank AG gehörende Onlinebrokermarke Dadat hat eine EU-Kryptolizenz erhalten. Depot-Kunden können damit nun auch Bitcoin & Co. kaufen und verkaufen.
Dadat-Kunden können ab sofort über ihre Banking-App oder über den Web-Zugang 50 Kryptowerte handeln, teilt Schelhammer-Vorstand und Dadat-Verantwortlicher Ernst Huber mit. Bereits seit Mitte Dezember hat Dadat, beziehungsweise die Schelhammer-Tochter Dadat Krypto GmbH, eine Lizenz als Crypto Asset Service Provider (CASP) und darf damit EU-weit in dem Bereich tätig werden.
Konkret erstreckt sich die Erlaubnis der Aufsicht auf "Ausführung von Aufträgen über Kryptowerte für Kunden". Die Salzburger Online-Depotanbieterin Dadat ist eine Marke der Schelhammer Capital Bank AG, die wiederum zum Grawe-Konzern gehört.
Gebühren
Laut den Angaben beträgt die Gesamtgebühr für den Handel 0,75 Prozent des Kurswerts, wovon 0,25 Prozent auf fremde Spesen und 0,50 Prozent auf Spesen der Dadat Krypto GmbH entfallen. Für Orders unter 500 Euro gibt es einen Mindermengenzuschlag von einem Euro.
Verwahrt werden die Kryptowerte bei der Tangany GmbH mit Sitz in München. Das Angebot ist für österreichische Anlegerinnen und Anleger steuereinfach: Dadat behält – wie auch bei Wertpapiererträgen in Österreich vorgesehen – die Kapitalertragsteuer (KESt) ein und führt sie direkt an das Finanzamt ab. Geschäftsführer der neuen Dadat Krypto GmbH sind die langjährige Schelhammer-Prokuristin Marina Daichendt sowie Mario Rasser. (eml)
















