Der Wiener Asset-Manager C-Quadrat und die polnischen Versicherungsgesellschaften der Vienna Insurance Group haben mit der "VIG C-Quadrat" ein gemeinsames Unternehmen mit Sitz in Warschau gegründet. Geplant ist, Wertpapierdienstleistungen und Investmentfonds in Polen anzubieten. 60 Prozent an dem Joint Venture-Unternehmen hält die C-Quadrat Investment AG, 40 Prozent die fünf polnischen VIG-Versicherungsgesellschaften Compensa Nichtleben und Leben, InterRisk, Vienna Life und Wiener.

Wachsende Nachfrage nach Anlage- und Sparprodukten
"Wir sehen unsere starke Marktposition in Polen und die Erfahrung von C-Quadrat in der Vermögensverwaltung als einen ausgezeichneten Ausgangspunkt, um Chancen auf dem polnischen Markt zu nutzen. Die Gründung des Joint Ventures steht in engem Zusammenhang mit unserer Strategie, den Kunden in Polen Anlage- und Sparprodukte anzubieten. Der wachsende Wohlstand der polnischen Gesellschaft führt zu einer verstärkten Nachfrage nach diesen Produkten. Eine eigene Vermögensverwaltungsgesellschaft in Polen bietet uns größere Möglichkeiten, ein interessantes Angebot an Spar- und Investmentprodukten zu schaffen", erklärt Harald Riener, Vorstandsmitglied der Vienna Insurance Group und designierter Aufsichtsratsvorsitzender des Joint Venture-Unternehmens. Als ein zusätzlich positives Zeichen für einen erfolgversprechenden langfristigen Spar- und Investitionsmarkt in Polen wertet die Vienna Insurance Group die Einführung von Pensionsfonds für Mitarbeiter im Zuge der 2019 beschlossenen Reform des polnischen Rentensystems.

"Wir sind von der Dynamik der wirtschaftlichen Entwicklung in Polen beeindruckt und von deren Nachhaltigkeit überzeugt. Durch das Joint Venture-Unternehmen wird es uns möglich sein, bestehende Fonds von C-Quadrat in Polen anzubieten und unsere Expertise im Bereich Pension Asset Management einzubringen", erläutert Andreas Wimmer, Vorstandsmitglied der C-Quadrat Investment AG. Für die gemeinsam gegründete Gesellschaft wurde bereits um die Konzession bei der polnischen Finanzaufsichtsbehörde angesucht. Vorbehaltlich deren Zustimmung ist die Aufnahme der operativen Geschäftstätigkeit für das erste Quartal 2021 geplant. (gp)