Zwei Jahre nach der Wiedereinführung der in der Nullzinsphase abgeschafften Bundesschätze in Österreich ist das veranlagte Volumen auf über zehn Milliarden Euro gestiegen. Allein im zweiten Jahr kam es zu einem Zuwachs um sechs Milliarden Euro.

Bisher seien über 170.000 Konten eröffnet worden, heißt es in einer Aussendung der OeBfA. Es handelt sich um ein Geldanlageprodukt des Bundes, das Privatanlegern eine Direktinvestition in Bundesanleihen ohne Wertpapierdepot ermöglicht.

Mündelsicher
Die Zinsen liegen derzeit zwischen 1,95 Prozent p.a. für eine einmonatige Veranlagung und 3,10 Prozent p.a. für zehn Jahre. Bundesschätze sind als mündelsicher eingestuft und können für Treuhandkonten bei Pflegschaftsfällen und Insolvenz eingesetzt werden. Selbstständige können bei einer Veranlagung den Gewinnfreibetrag gemäß § 14 EstG in Anspruch nehmen. Seit Kurzem sind die Bundesschätze im AK-Bankenrechner und beim Vergleichsportal Durchblicker gelistet. (eml)