Eine gleichbleibende Rendite unabhängig von Marktbewegungen über einen fest definierten Anlagezeitraum: Das versprechen Absolute-Return-Fonds. "Im aktuellen Kapitalmarktumfeld erfreuen sich diese Strategien nunmehr wieder großer Beliebtheit", sagt Matthias Schäfer, Portfoliomanager und Leiter der Abteilung Lösungsentwicklung bei der Vermögensverwaltung Rhein Asset Management (RAM). Immerhin machen sie auf dem Papier einen guten Eindruck.

"Die meisten Absolute-Return-Strategien kennen im Prinzip nur steigende Märkte. Die ältesten von Ihnen können auf einen Track-Record von sieben bis acht Jahren zurückblicken", sagt Schäfer. "In dieser Zeit ist zwar einiges an den Märkten passiert, aber wirkliche Krisenszenarien waren die Strategien noch nie ausgesetzt." Denn seit der Finanzkrise sind die Märkte im Durchschnitt auf neue Höchststände gestiegen.

Auch Absolute-Return-Strategien können verlieren
Ob Absolute-Return-Strategien für den einzelnen Anleger Sinn machen, hänge somit vom Einsatz des Portfoliomanagers ab, sagt Schäfer. In einem aktiv gemanagten Portfolio können solche Fonds nach Ansicht des RAM-Experten Sinn machen. Das Risiko einer solchen Strategie sollten Anleger dabei aber keinesfalls außer Acht lassen, denn: "Bei stark ansteigender Volatilität kann eine solche Strategie durchaus auf dem Niveau von Aktieninvestments verlieren", erklärt Schäfer. (fp)