Amundi hat einen neuen Themenaktienfonds in Österreich lanciert, der auf den Klimaschutz setzt: Zusammen mit der unabhängigen Non-Profit-Organisation CDP und den Themenfonds-Experten der Amundi-Tochter CPR AM wurde der Amundi CPR Climate Action ins Leben gerufen.

"Der Klimawandel ist die wohl größte Herausforderung unserer Zeit. Jeder ist gefordert, einen Beitrag zu leisten", erklärt Werner Kretschmer, CEO von Amundi Austria dazu. Dabei würden insbesondere Unternehmen eine entscheidende Rolle beim Klimaschutz spielen. "Mit dem Amundi CPR Climate Action Fonds haben Anleger die Möglichkeit, in die Unternehmen zu investieren, die bei der strategischen Berücksichtigung des Klimarisikos führend sind und sich verpflichten, ihre Treibhausgasemissionen in Einklang mit dem Zwei-Grad-Erwärmungsziel zu bringen", so Kretschmer weiter.

Tausende Klimadaten von Unternehmen
Um diese Unternehmen zu identifizieren, ist CPR AM eine exklusive Partnerschaft mit der unabhängigen Investoreninitiative CDP eingegangen, die als einer der Vorreiter für die Veröffentlichung von Klimadaten von Unternehmen und Organisationen gilt. 2018 beantworteten demnach mehr als 7.000 Unternehmen einen Fragebogen von CDP und gaben der Organisation die weltweit umfassendste Datenbank mit Unternehmensklimadaten, die vollständig mit den Empfehlungen der Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD) übereinstimme, betont der Asset Manager. Diese zielen darauf ab, die Transparenz der Klimaberichterstattung von Unternehmen zu verbessern sowie sich aus dem Klimawandel ergebende Chancen und Risiken zu analysieren und zu bewerten.

Dreifacher ESG-Filter
Grundsätzlich kommen für den Fonds rund 2.800 Aktien des MSCI World All Countries Indexes infrage. Zur Bestimmung des tatsächlichen Anlageuniversums legt das Fondsmanagement jedoch zunächst folgende drei Ausschlussfilter zugrunde: Mit dem sogenannten CDP-Filter werden jene Unternehmen ausgeschlossen, die kein A- oder B-Rating von CDP aufweisen. Amundi filtert diese Firmen wiederzm zusätzlich mit einem ESG-Filter. Schlussendlich kommen auch jene Gesellschaften für das Portfolio n icht infrage, die schwerwiegende kontroverse Praktiken anwenden.

Nach Anwendung der drei Filter resultiert ein globales Anlageuniversum mit rund 600 Titeln aus allen Branchen, die in puncto Klimamanagement führend sein sollten. Aus diesen Titeln wählt das Fondsmanagement gestützt auf seinen klassischen Managementansatz die aussichtsreichsten Aktien nach finanziellen Kriterien aus. Das finale Portfolio soll dann ungefähr 70-90 Titel enthalten, die sowohl hinsichtlich ihrer finanziellen Perspektiven als auch ihres Klimamanagements überzeugen. (cf)