Franklin Templeton hat einen neuen börsengehandelten Fonds lanciert. Der Franklin LibertyQ Emerging Markets UCITS ETF (ISIN IE00BF2B0K52) ist seit Mittwoch an der Deutschen Börse und seit diesem Donnerstag an der London Stock Exchange notiert.

Damit baut das US-Investmenthaus seine Palette börsengehandelter Smart-Beta-Produkte in Europa auf fünf Fonds aus. Die Kalifornier waren im September in den Markt eingestiegen (FONDS professionell ONLINE berichtete). Auch andere klassische Anbieter aktiv gemanagter Fonds sind inzwischen mit ETFs in Europa präsent, etwa Fidelity und J.P. Morgan Asset Management.

"Rein quantitative Strategie im ETF-Mantel"
Der neue ETF bildet die Wertentwicklung des LibertyQ Emerging Markets Index nach. Dieser intern konzipierte Index berücksichtigt die vier Faktoren Qualität, Value, Momentum und niedrige Volatilität. Ziel sei es, auf längere Sicht höhere risikobereinigte Renditen als der MSCI Emerging Markets Index zu bieten – bei geringerer Volatilität.

"Unserer Ansicht nach bieten Schwellenländer mit die attraktivsten Anlagechancen, die heute auf den Aktienmärkten zu finden sind", sagt Patrick O'Connor, Head of Global ETFs bei Franklin Templeton. "Unser Multi-Faktor-Ansatz hat zum Ziel, interessante Investitionsmöglichkeiten innerhalb der Schwellenländer herauszufiltern. Zugleich bietet er breite Diversifizierung hinsichtlich der Faktoren, woraus sich ein möglicherweise weniger volatiles Renditeprofil ergibt."

Die Schwellenländer stünden bei Franklin Templeton seit Jahrzehnten im Fokus, betont Deutschland-Chef Reinhard Berben. "Wir freuen uns, dass wir nun auch eine rein quantitative Strategie im ETF-Mantel anbieten können." (bm)