Während die verfügbaren Einkommen in Österreich relativ gleich verteilt sind, sieht das Bild beim Vermögen ganz anders aus. Ein Grund sei, dass die Österreicher viel mieten und es vergleichsweise wenige Wohnungseigentümer gibt, heißt es bei der Organisation Agenda Austria.

"Eine wesentliche Ursache für die relativ große Ungleichheit bei Vermögen ist neben der großen Rolle des öffentlichen Pensionssystems die geringe Eigentumsquote bei Immobilien", sagt Agenda-Austria-Ökonom Hanno Lorenz. Das sei nicht zuletzt auf den hohen Anteil an Sozialwohnungen und anderen Förderungen des Mietmarkts zurückzuführen. Wenn die Politik tatsächlich eine gleichere Vermögensverteilung anstrebe, sollten mehr Anreize für Eigentum gesetzt werden. (eml)