Immer mehr Deutsche sehen Aktien als wichtigen Teil der Altersvorsorge: Mehr als jeder Zweite findet mittlerweile, dass Aktien und Fonds zu einer guten Altersvorsorge gehören. Bei einer Studie von Union Investment äußerten sich 52 Prozent der Befragten entsprechend. Vor fünf Jahren waren es lediglich 38 Prozent.

Weiteres Ergebnis der Umfrage: Deutschen Sparern ist bewusst, dass eine angemessene Absicherung im Alter nur möglich ist, wenn sie selbst aktiv werden und neben der gesetzlichen Rente ein finanzielles Zusatzpolster aufbauen. 70 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass die Rente vom Staat allein nicht reichen wird, um den aktuellen Lebensstandard später beizubehalten. Knapp zwei Drittel (62 Prozent) erwarten daher, dass sie einen Teil ihrer Lebenshaltungskosten im Ruhestand aus ihren Ersparnissen bestreiten müssen. 

Mehrheit spart privat fürs Alter
Um das im Alter finanziell stemmen zu können, sorgen drei Viertel der Befragten (74 Prozent) privat vor. Auch die junge Generation im Alter zwischen 20 und 29 Jahren nimmt das Thema ernst: Hier spart schon mehr als jeder Zweite (57 Prozent) für seinen Lebensabend. Die am häufigsten genutzte Form der Altersvorsorge ist die Renten-/ oder Lebensversicherung (67 Prozent). 57 Prozent besitzen einen Riester-Vertrag und jeweils ein Drittel einen Bausparvertrag (34 Prozent) beziehungsweise einen Fondssparplan (33 Prozent).

Seit Anfang 2001 ermittelt das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag von Union Investment quartalsweise das Anlegerverhalten. Befragt werden 500 Finanzentscheider in privaten Haushalten im Alter von 20 bis 59 Jahren, die mindestens eine Geldanlage besitzen. (fp)