Die US-Börsenaufsicht SEC hat eine Geldbuße in Höhe von 16 Millionen US-Dollar gegen die Deutsche Bank verhängt, berichtet "Spiegel Online". Grund für die Strafe ist demnach die zweifelhafte Einstellungspraxis des Unternehmens in Russland und China.

Das Unternehmen hat in den beiden Ländern offenbar Sprösslinge wichtiger Funktionäre mit lukrativen Jobs versorgt, berichtet die Nachrichtenseite weiter. Ziel war es, sich damit wichtige Aufträge zu sichern. Die SEC hat insgesamt fünf Beispiele aus den Jahren 2006 bis 2014 dokumentiert. 

Andere Banken mit ähnlichen Vergehen
Laut SEC verstößt diese Art der Kundenpflege gegen den Foreign Corrupt Practices Act. Auch andere Finanzinstitute haben damit offenbar Probleme: Der "Financial Times" zufolge einigte sich die US-Großbank JPMorgan Chase im Jahr 2016 wegen ähnlicher Fälle mit der SEC und dem US-Justizministerium auf die Zahlung von 264 Millionen US-Dollar, im Falle der Crédit Suisse waren es 47 Millionen US-Dollar. (fp)