Ein Großteil der deutschen Privatanleger ist sich durchaus bewusst, dass auch weiterhin mit unbeständigen Märkten zu rechnen sein wird. Diese Erkenntnis ergibt sich aus dem "Makro-Barometer", einer Befragung von J.P. Morgan Asset Management unter 2.000 deutschen Frauen und Männern zwischen 18 und 65 Jahren, die das Internet nutzen.

Demnach erwarten gut drei Viertel der Befragten sogar, dass die Schwankungen an den Börsen in Zukunft zunehmen. Diese Erkenntnis ist nach dem sprunghaften Anstieg der Volatilität in 2018 nicht ganz überraschend, sind doch unbeständige Märkte in dieser späten Phase des Konjunkturzyklus keinesfalls ungewöhnlich. "Dass sich jedoch ein derart großer Teil der privaten Anleger in Deutschland darauf eingestellt hat, ist bemerkenswert", erklärt dazu Christoph Bergweiler, Leiter von J.P. Morgan Asset Management in Deutschland, Österreich, Zentral- und Osteuropa sowie Griechenland, zu der Umfrage, die die Redaktion vorab einsehen konnte.

Überhaupt fördert das aktuelle Makro-Barometer, das in diesem Jahr zum ersten Mal erhoben wurde, eine Reihe beachtlicher Einsichten zutage. Ziel der Befragung durch die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) war, das Verständnis für die Anlegerwünsche in dieser Phase des Konjunkturzyklus zu stärken. Für die Teilnahme wurden nur diejenigen Befragten ausgewählt, die laut eigenen Angaben bereits Investmenterfahrungen gesammelt haben oder am Thema Geldanlage beziehungsweise am aktuellen Weltgeschehen in Wirtschaft und Politik interessiert sind. Insgesamt sind das 1.719 Befragte oder 85,9 Prozent der Gesamtgruppe.

Mehr über die einzelnen Ergebnisse des Makro-Barometers von J.P. Morgan Asset Management und detaillierte Einblicke in die tatsächlichen Wünsche und Bedürfnisse privater Renditesucher finden Sie in unserer Grafikstrecke oben. (hh)