Überraschendes Bekenntnis: Goldman-Sachs-Chef besitzt Bitcoin
Goldman-Sachs-CEO David Solomon galt lange als Bitcoin-Skeptiker. Nun hält er selbst kleine Bestände der Kryptowährung, wie er bei einer Veranstaltung einräumte.
Goldman-Sachs-Chef David Solomon hat sich lange Zeit als Skeptiker gegenüber Kryptowährungen gezeigt – und besitzt nun selbst Bitcoin. Er halte "sehr, sehr begrenzte" Mengen der Kryptowährung, sagte Solomon am Mittwoch (18.2.) beim "World Liberty Forum". Zu den Veranstaltern des Events in Mar-a-Lago, Florida, gehören Eric Trump und Donald Trump Jr.
Solomon betonte, er sei "kein großer Bitcoin-Prophet" und beobachte die Entwicklung der Anlage lediglich. Diese Bemerkungen spiegeln die wachsende Nähe traditioneller Finanzunternehmen zum Kryptosektor wider, der unter US-Präsident Donald Trump an Legitimität gewonnen hat. Über Jahre hinweg war Goldman Sachs durch regulatorische Vorgaben stark eingeschränkt und hat sich bislang weitgehend von der Branche ferngehalten.
Frühere Skepsis: "Spekulative Investition"
Frühere Aussagen Solomons beschrieben Bitcoin als interessant, aber volatil. In einem Fernsehinterview mit "CNBC" im Jahr 2024 hatte er erklärt: "Ich habe immer gesagt, ich halte es für eine spekulative Investition. Ich sehe keinen wirklichen Anwendungsfall."
Der Bitcoin-Preis stieg am Donnerstagvormittag (19.2.) um 0,8 Prozent auf 66.841 US-Dollar, nachdem er zuvor an zwei Tagen in Folge fast zwei Prozent nachgegeben hatte. Beim Rekordhoch von Anfang Oktober hatte die Notierung der größten Kryptowährung noch oberhalb von 126.000 Dollar gelegen. (mb/Bloomberg)




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