Schon jetzt verschieben sich die globalen Machtverhältnisse immer mehr in Richtung China. Tatsächlich könnte das Land bis 2032 die größte Volkswirtschaft der Welt sein, heißt es in einem aktuellen Bericht der Economist Intelligence Unit (EIU), den der Asset Manager Pinebridge Investments veröffentlicht hat. Dafür sprechen vor allem drei Gründe: Zum einen entwickelt sich China hin zu einer konsumorientierten Wirtschaft, wenn "480 Millionen chinesische Verbraucher Teil der mittleren und oberen Mittelklasse werden", erklärt der Vermögensverwalter.

Zum anderen macht die Volksrepublik große technologische Fortschritte. "China ist für die Hälfte des Gesamtanstiegs der weltweiten Patentanmeldungen seit 1990 verantwortlich", heißt es von Pinebridge. Außerdem wachsen die chinesischen Städte rasant: "Viele von ihnen holen in Bezug auf Technologie, Handel und Infrastruktur zu den Megacitys der Spitzenklasse auf." Neben den größten Metropolen gebe es schon jetzt fast 300 Städte mit einer Million Einwohner oder mehr.

Chinas Entwicklung bietet Potenzial für Anleger
Darüber hinaus investiere China viel Geld in Forschung und Entwicklung und sei an den globalen Kapitalmärkten inzwischen sehr präsent, berichtet der Vermögensverwalter. "Investoren müssen den ganzen Lärm in den Handelsbeziehungen hinter sich lassen und diese Chancen nutzen", empfiehlt Anik Sen, Aktienexperte bei Pinebridge. (fp)