Mit dem Alter werden die Menschen großzügiger? Von wegen! Wenn es ums eigene Wohlbefinden geht, trifft das wohl weniger zu, zeigt eine repräsentative Umfrage der Teambank zum Sparverhalten der Deutschen, die der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ) vorliegt. Demnach sind insbesondere Angehörige der Generation 50plus tendenziell weniger bereit, um des Sparens willen auf etwas zu verzichten als Menschen anderer Altersgruppen. 

Deutliche Unterschiede zeigen sich auch zwischen den Geschlechtern. Frauen verbinden Sparen vor allem mit dem Verzicht auf neue Kleidung und Schuhe, zeigt die Befragung. So gaben drei Viertel der weiblichen Befragten zu Protokoll, dass sie am ehesten auf Modeartikel verzichten würden, wenn sie ihre Ausgaben um 100 Euro im Monat reduzieren müssten. Von den Männern sagte das nur die Hälfte.

Verzicht auf Urlaub und Kultur
Auch bei den Lebensmitteln tun sich Frauen mit einem Verzicht leichter als Männer. Nur ein Fünftel der männlichen Befragten würde für mehr Geld auf der hohen Kante seinen Speiseplan umstellen, bei den Frauen sind es rund ein Drittel. Einig sind sich die Geschlechter bei Urlaubsreisen sowie Ausgaben für verschiedene Freizeitaktivitäten, Sport und Kultur. Hier würde immerhin jeder zweite Befragte den Rotstift ansetzen, um seine Sparquote zu erhöhen. (fp)