Privatanleger sollten sich wegen der düsteren Stimmung nicht vorschnell vom Aktienmarkt abwenden, rät der Vermögensverwalter Ginmon. Denn ein Blick in die Vergangenheit zeigt: Oftmals drehte der Aktienmarkt schon vor dem Ende einer Rezession wieder ins Plus. Laut Ginmon-Analyse war der Tiefpunkt am Aktienmarkt in der Vergangenheit im Durchschnitt rund sieben Monate vor dem Ende einer Rezession erreicht.

Und: Zwischen dem Tiefstand und dem Rezessionsende kletterten die Kurse im Schnitt um rund 47 Prozent. "Eine Rezession war in der Vergangenheit oftmals ein hervorragender Einstiegszeitpunkt", urteilt Lars Reiner, Gründer und Geschäftsführer von Ginmon.

Robuster Arbeitsmarkt in den USA
Die USA befinden sich bereits in einer Rezession und auch für den Euroraum erwarten Experten einen baldigen Wirtschaftsabschwung. In den USA deutet dem Vermögensverwalter Ginmon zufolge aber bereits einiges darauf hin, dass es bald wieder bergauf gehen könnte. Erstens seien die Ausfall- und Verzugsraten bei Konsumentenkrediten auf einem historischen Tiefstand. Zweitens sei der Arbeitsmarkt in den USA stabil. (fp)