In Österreich sind im Jahr 2021 rund 71.200 neue Wohnungen entstanden. Das entspricht einer Steigerung um jeweils fünf Prozent zu den beiden Jahren davor. Das geht aus neuen Zahlen der Statistik Austria hervor. Es handelt sich demnach um den höchsten Wert seit Anfang der 1980er Jahre.

Hauptsächlich kamen die Einheiten im mehrgeschossigen Wohnbau dazu (58 Prozent aller Fertigstellungen). 24 Prozent der Neubauten waren Ein-und Zweifamilienwohnhäuser. Rund 18 Prozent aller Einheiten entstanden durch An-, Auf- und Umbau an bestehenden Gebäuden.

Höchste Bautätigkeit in Wien
Knapp ein Viertel aller fertiggestellten Wohnungen (23 Prozent) wurden 2021 mit neuen Gebäuden in Wien gebaut. Am zweitstärksten war die Bautätigkeit in Oberösterreich (etwa 19 Prozent), gefolgt von Niederösterreich (17 Prozent) und der Steiermark (mehr als 14 Prozent).

Durch neue Gebäude wurden 595 Hektar Boden verbaut, was der Größe von etwa 834 Fußballfeldern entspricht. Fast die Hälfte davon entfiel auf Ober- und Niederösterreich, wo auch die meisten Ein- und Zweifamilienhäuser errichtet wurden. Insgesamt gibt es in der Republik knapp fünf Millionen Wohnungen. (eml)