23 Prozent der Österreicher überziehen derzeit regelmäßig ihr Konto. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der ING Österreich in Auftrag gegebenen Studie. 2018 (offenbar die letzten verfügbaren Zahlen bei der ING) waren es nur 16 Prozent. Die privaten Schulden seien schon in den vergangenen Jahren gestiegen, die Pandemie und ihre wirtschaftlichen Folgen hätten die Tendenz aber "deutlich verstärkt", heißt es in einer Aussendung der Bank.

Auch die Konsumkredite nehmen zu, wobei hier auch schon vor der Krise ein deutliches Wachstum verzeichnet wurde. 2018 hatten 22 Prozent der Österreicher einen Konsumkredit, im Befragungszeitraum Mitte bis Ende Mai 2020 waren es 29 Prozent. Kreditkartenschulden haben derzeit zehn Prozent der Österreicher statt davor sechs Prozent. Und zehn Prozent statt davor acht geben an, sie haben Schulden bei Freunden oder bei der Familie. (eml)