Princeton-Professor im Podcast: "Kleine Krisen sollte man zulassen"
Vom Finanzbeamten an die Princeton University: Ökonom Markus Brunnermeier erklärt im FONDS professionell Podcast, warum Krisen entstehen, weshalb Resilienz wichtiger ist als Risikovermeidung – und warum kleine Schocks oft sogar nützlich sind.
Wie entstehen Finanzkrisen? Warum entwickeln sich manche Schocks zu einem Flächenbrand, während andere nahezu unbemerkt verpuffen? Und weshalb kann der Versuch, jedes Risiko auszuschalten, eine Volkswirtschaft sogar anfälliger machen?
Über diese Fragen spricht Joachim Nareike in der neuen Folge des FONDS professionell Podcasts mit Markus Brunnermeier, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Princeton University und einer der weltweit renommiertesten Experten für Finanzkrisen und systemische Risiken.
Brunnermeier erläutert, wie sich Risiken im Finanzsystem messen lassen, warum Kipp-Punkte für Notenbanken und Aufseher so entscheidend sind und welche Lehren aus der Finanzkrise, dem Kollaps der Silicon Valley Bank oder der Corona-Pandemie gezogen werden können. Dabei erklärt er verständlich, weshalb Resilienz für Unternehmen, Finanzmärkte und ganze Volkswirtschaften zunehmend wichtiger wird als der Versuch, jedes Risiko zu vermeiden.
Außerdem erzählt der Ökonom von seinem ungewöhnlichen Karriereweg – vom Finanzbeamten über den zweiten Bildungsweg bis an eine der renommiertesten Universitäten der Welt – und gibt einen überraschend optimistischen Ausblick darauf, wie Gesellschaften mit Krisen umgehen können. Jetzt reinhören! (mb)















