Podcast: Angst, Gier & Co. – so trickst das eigene Gehirn Anleger aus
Warum treffen Anleger trotz guter Informationen oft schlechte Entscheidungen? Teodora Cocca, Professor für Asset Management an der Johannes Kepler Universität Linz, erklärt im Podcast, wie Emotionen, Selbstüberschätzung und Herdentrieb das Anlageverhalten prägen.
Die größten Anlagefehler entstehen oft nicht an der Börse, sondern im Kopf. In der neuen Folge des FONDS professionell Podcasts "Joachim Nareike sucht das Gespräch" spricht Teodora Cocca, Professor für Asset Management an der Johannes Kepler Universität Linz, über Behavioral Finance – und darüber, warum Anleger längst nicht so rational entscheiden, wie sie selbst glauben.
"Wir werden beeinflusst und wir erkennen nicht, wie wir beeinflusst werden", erklärt Cocca. Bereits bei der Informationsaufnahme beginne das Problem: Anleger nähmen bevorzugt jene Nachrichten wahr, die zur eigenen Meinung passen. Besonders gefährlich werde es, wenn Selbstüberschätzung und Herdentrieb hinzukommen. Coccas Rat: gezielt Gegenmeinungen suchen und die eigenen Entscheidungen rückblickend kritisch analysieren. "Der erste Grundsatz: Erkenne dich selbst!"
Im Gespräch mit Joachim Nareike geht es außerdem um institutionelle Investoren, Gruppendynamiken in Anlageausschüssen, ETFs, KI-Aktien und die Frage, ob Behavioral Finance Anleger tatsächlich besser machen kann. Cocca räumt ein: "Ich mache auch noch Fehler und lerne weiterhin dazu." Jetzt reinhören! (mb)












