Finanzminister und Wirtschaftsministerin sollen im Gespräch mit Banken dafür eintreten, dass die Filialen in ländlichen Gegenden erhalten bleiben und dass es einen flächendeckenden gebührenlosen Zugang zu Bargeld über Bankomaten gibt. Das fordern die SPÖ-Abgeordneten Konrad Antoni und Markus Vogl in einer Petition.

Es könne nicht sein, dass die ohnehin finanzschwachen Gemeinden dafür zahlen müssen, dass in ländlichen Gegenden Bankomaten erhalten werden können, so Vogl gegenüber FONDS professionell ONLINE. Der kostenlose Zugang zu Bargeld müsse gewährleistet werden, sagt Vogl. Vorstellbar sei eine gesetzliche Vorgabe genauso, wie eine Einigung der Banken untereinander, die für generell gebührenlosen Zugang zu Bankomaten sorgt.

Der VfGH hat im Jahr 2018 das Verbot von Bankomatgebühren teilweise gekippt, gerade mit dem Argument, dass Gebühren einen Anreiz für bankunabhängige Drittanbieter schaffen, um Geldautomaten in strukturschwachen Regionen zu betreiben. Die SPÖ war für ein generelles Bankomatgebührenverbot eingetreten. (eml)