73 Prozent der deutschen Anleger haben ihr ESG-Engagement in den vergangenen zwölf Monaten erhöht und ebenso viele planen, auch im kommenden Jahr mehr Geld in grüne Produkte zu investieren. Zugleich haben 65 Prozent von ihnen im vergangenen Jahr kein entsprechendes Investmentangebot von Finanzberatern erhalten. Das zeigt eine von Nordea Asset Management durchgeführte Onlineumfrage unter 1.200 europäischen Privatanlegern. Viele Investoren bemängeln, dass sie trotz ihres großen Interesses weder die gewünschte Beratung noch ein entsprechendes Angebot erhalten würden. Doch genau das wäre notwendig, denn ein Drittel von ihnen nennt mangelndes Know-how als größte Hürde für ESG-Investitionen.

Über die Hälfte der Umfrageteilnehmer nannten ihren Finanzberater als Haupt-Bezugsquelle für ESG-Informationen. "Dies stellt eine echte Chance für Finanzberater dar", sagt Francois Passant, ESG-Spezialist bei Nordea Asset Management. Finanzberater müssten, um diese Chancen tatsächlich nutzen zu können, das eigene ESG-Wissen stärken sowie das A und O des nachhaltigen Vermittlungsgeschäfts erlernen. "Hier kann die Partnerschaft mit Vermögensverwaltungsgesellschaften, die langjährige ESG-Erfahrung, ein entsprechendes ESG-Rahmenwerk sowie -Produkte und Supportfähigkeiten nachweisen können, einen echten Unterschied machen", sagt Passant. (fp)