Paris 2015, Marrakesch 2016, Bonn 2017, und nun Kattowitz. Regelmäßig kurz vor dem Jahresende versammeln sich hochrangige Politiker und Staatslenker der ganzen Welt auf dem "Klimagipfel", um darüber zu beraten, wie das globale Klima gerettet werden kann. Dass es nicht nur bei Beratungen bleiben kann, ist schon lange klar.

2015 in Paris wurden zwar konkrete Ziele, wie die Begrenzung der globalen Erwärmung auf maximal zwei Grad, formuliert. Die konkrete Umsetzung dieser Ziele lässt jedoch auf sich warten. Vor allem wirtschaftliche Interessen sind es, die die meisten Länder dazu verlassen, auf der Bremse zu stehen und an herkömmlichen Energiequellen festzuhalten. Die Treibhausgaswerte erreichen derweil neue Rekordwerte.
 
COP24 – unter dieser Arbeitsbezeichnung findet aktuell der Welt-Klimagipfel im polnischen Kattowitz statt. Ziel ist es, das Regelwerk zum Pariser Klimaabkommen zu finalisieren und die Umsetzung der Klimaschutzziele weiter anzuschieben. Angesichts der drängenden Zeit mahnt Ophélie Mortier (Bild), Head of Responsible Investments bei Degroof Petercam AM: "Unabhängig der Lethargie der internationalen Politik können und sollten Investoren dazu beitragen, dass klimafreundliche Projekte entwickelt und vorangetrieben werden. Wer als Investor immer noch nicht überzeugt ist, den sollten wissenschaftliche Fakten überzeugen. Schließlich lässt sich mit Investments, die klimatische Aspekte berücksichtigen, nicht nur Gutes tun, sondern gleichzeitig eine attraktive Wertsteigerung erzielen."

In unserer Fotostrecke oben liefert Mortier zehn Fakten, warum Investoren klimatische Veränderungen keinesfalls außer Acht lassen sollten. (mb)