In den USA enttäuschten in der vergangenen Woche gleich drei Konjunkturindikatoren: "Die Stimmung der Bauunternehmer, das Konsumentenvertrauen und die Auftragseingänge für langlebige Konsumgüter fielen allesamt zurück", sagt Michael Jensen, Executive Vice President der Fondsplattform. Für ihn ist das ein klares Indiz dafür, dass sich die Wirtschaft in den USA abzukühlen droht.

In anderen Teilen der Welt sieht es nicht viel besser aus. In Deutschland ist das Bruttoinlandprodukt (BIP) weiterhin leicht rückläufig. "Überraschend war zudem der erste negative Wachstumsbeitrag des privaten Konsums seit dem vierten Quartal 2013", sagt Jensen. Auch die vorläufigen Schätzungen zum Einkaufsmanagerindex lieferten keine positiven Signale. So gab der Index im November von 53,4 auf 52,2 Punkte nach – der niedrigste Stand seit 2014.

Auch Europa schwächelt
Der europäische Markt entwickelte sich im Vergleich zu den USA etwas besser, verzeichnete aber dennoch leichte Verluste. "Am besten schnitten Titel aus den Bereichen Telekommunikation, Gesundheit sowie zyklischer Konsum ab, während IT, Energie und Grundstoffe sich schlechter entwickelten", sagt Jensen. In den USA liefen Large Caps besser als niedrig bewertete Unternehmen und Value-Titel besser als Wachstumswerte. In Europa war es dagegen genau umgekehrt. (fp)