Keine Entspannung bei den Mietpreisen: Für's Wohnen muss man immer tiefer in die Tasche greifen. Für eine 70 Quadratmeter große Wohnung bezahlen Mieter im Österreich-Schnitt derzeit 968 Euro, zeigt eine Auswertung der Vermittlungsplattform Immoscout24. Das entspricht einer Steigerung um 4,6 Prozent zum Jahr davor. Der durchschnittliche Quadratmeterpreise liegt bei 13,8 Euro.

In Innsbruck muss man für eine Wohnung in dieser Größe 1.329 Euro rechnen und auch in Vorarlberg, Salzburg und Wien müssen Mieter mehr als 1.000 Euro für 70 Quadratmeter parat halten.

Höchste Steigerung in Westösterreich
Am günstigsten wohnt man nach wie vor im Burgenland. Für eine Wohnung im östlichsten Bundesland zahlen Mieter durchschnittlich 9,2 Euro. Am teuersten ist das Mieten im Tourismusland Tirol mit einem Quadratmeterpreis von 16,1 Euro, gefolgt von der Bundeshauptstadt Wien mit 15,7 Euro. Aber auch in Vorarlberg muss man im Schnitt für eine Mietwohnung mit 15 Euro verhältnismäßig viel zahlen, ebenso wie in Salzburg mit durchschnittlich 14,8 Euro pro Quadratmeter. Während im Burgenland (minus 4,6 Prozent und Niederösterreich (minus 0,9 Prozent) die Preise rückläufig sind, verzeichneten Tirol, Vorarlberg und Wien Preissteigerungen zwischen vier und sechs Prozent. (eml)