Bereits der Auftakt im Oktober an den Finanzmärkten macht klar: Die Volatilität steigt wieder. "Anleger sollten sich warm anziehen", sagt Robert Greil, Chefstratege bei Merck Finck. "Die Ereignisdichte im berüchtigten Börsenmonat Oktober bietet den Nährboden für stärkere Kursschwankungen." Als Beispiele für wichtige Ereignisse und Entwicklungen nennt Greil die US-Handelskonflikte nicht nur mit China, sondern auch mit der Europäischen Union, den Brexit-Showdown, die anlaufende Quartalszahlensaison sowie die Sitzungen der Europäischen Zentralbank (EZB) und der Federal Reserve (Fed) gegen Monatsende.
  
Weitere Ereignisse im Überblick: Kommende Woche stehen in Deutschland am Montag die Auftragseingänge im August und am Dienstag die Industrieproduktion sowie die Handelsbilanz ebenfalls für August im Fokus. Am Mittwoch folgen die finalen Inflationszahlen für den Monat September. In Großbritannien werden am Donnerstag die Zahlen zur Industrieproduktion zusammen mit der Handelsbilanz veröffentlicht.

Wichtige Zahlen auch aus den USA
In den USA kommen am Dienstag die neusten Daten zum Geschäftsvertrauen kleinerer Unternehmen zusammen mit den Produzentenpreisen für September heraus. Am Mittwoch wird das Protokoll der jüngsten Fed-Sitzung veröffentlicht, bevor am Donnerstag die US-Inflationszahlen für September und am Freitag das vorläufige Michigan-Verbrauchervertrauen für Oktober die Woche abschließen. In Asien sind auf japanischer Seite Einzelhandels- und Industriezahlen sowie der Arbeitsmarktbericht – alle für August – die Highlights. In China gilt die Aufmerksamkeit vor allem einem wichtigen Dienstleistungs-Einkaufsmanagerindex sowie den Zahlen zur Entwicklung der Geldmenge. (fp)