Anfang der Woche hat die japanische Premierministerin Sanae Takaichi angekündigt, am heutigen Freitag (23.1.) das Abgeordnetenhaus aufzulösen, um den Weg für Neuwahlen am 8. Februar frei zu machen. Die seit Oktober vergangenen Jahres amtierende Regierungschefin hat mit ihrer Koalition nur eine knappe Mehrheit im Unterhaus und will die aktuell hohen Zustimmungswerte in der Bevölkerung nutzen, um diese auszubauen. Schließlich hat sie ehrgeizige Reformpläne. Sie plant, Steuern zu senken und Ausgaben zu erhöhen.

An der Börse in Tokio sorgt das für gemischte Gefühle. Die Aktienkurse dort haussieren, der schwache Yen lässt exportorientierte Unternehmen florieren. Am Rentenmarkt fürchten Investoren hingegen wachsende Schulden und weiter anziehende Inflationsraten – die Kurse von Staatsanleihen sacken ab, die Renditen steigen auf seit Jahrzehnten nicht mehr gesehene Niveaus. Und genau das beobachten Investoren weltweit mit Sorge, da sie schwerwiegende Folgen für die globalen Kapitalmärkte fürchten.

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