Seit dem Crash im März sind Privatanleger besonders aktiv. Dabei unterscheiden sich die verschiedenen Generationen in ihrem Anlageverhalten. "Die Investoren sind generell an alternativen Investments interessiert, aber ältere Anleger kaufen Gold, während jüngere Bitcoin bevorzugen", berichten Strategen um den JPMorgan-Chase-Analysten Nikolaos Panigirtzoglou. "Millennials setzen auf Aktien, insbesondere Technologiewerte, während ältere Personen Aktien verkaufen."

Die älteren Jahrgänge steckten ihre überschüssige Liquidität weiterhin in Rentenfonds, die sowohl im Juni als auch im Juli äußerst beliebt waren. "Gold- und Bitcoin-ETFs verzeichneten in den letzten fünf Monaten starke Zuflüsse, da sowohl alte als auch junge Menschen Argumente für eine alternative Währung sehen", schreiben die Strategen.

Amateure mit Händchen
Die Präsenz von Amateurhändlern zeige sich auch in allen möglichen anderen Bereichen, vom überschwänglichen Optionshandel bis hin zu einer geringeren Volatilität. "Ihre Aktienauswahl und ihr Markt-Timing schneiden im Vergleich zu institutionellen Anlegern ziemlich gut ab", so die Experten von JPMorgan Chase. (fp)