Frauen gelten in Sachen Kapitalmarktanlage im Vergleich zu Männern immer noch als zurückhaltend. Der Vermögensverwalter J.P. Morgan Asset Management wollte es genauer wissen und hat in einer aktuellen Umfrage insgesamt 4.000 Teilnehmerinnen aus zehn europäischen Ländern nach ihren Einstellungen gegenüber Geldanlage befragt. Das Ergebnis:  64 Prozent der Befragten haben bereits Erfahrungen mit dem Kapitalmarkt gesammelt, in Deutschland und Österreich sind es sogar 71 Prozent. 

Die Umfrage zeigte auch: Nachhaltigkeit kann bei Frauen zu mehr Akzeptanz von Wertpapieranlage führen. Für gut drei Viertel der Befragten (72 %) hat nachhaltiges Investieren eine hohe Bedeutung, für 20 Prozent von ihnen sogar eine “extrem hohe“. Nahezu die Hälfte aller Teilnehmerinnen (48 %) plant, in Zukunft nur noch nachhaltig zu investieren. Dabei spielen die Themen Klimawandel, Umweltverschmutzung und Menschenrechte für die Befragten die wichtigste Rolle. 

Mehr Beratung notwendig
Gleichzeitig fühlt sich allerdings nur ein Viertel der Befragten gut informiert und die Hälfte aller Teilnehmerinnen befürchtet, dass eine nachhaltige Anlagestrategie sie in ihrer Geldanlage einschränkt. “Dies deutet darauf hin, dass weitere Informationen und eine gute Beratung wichtig sind, um dem Interesse der Frauen an nachhaltigen Investitionen auch Taten folgen zu lassen“, schlussfolgert Pia Bradtmöller, PR- und Marketingleiterin für Deutschland und Österreich bei J.P. Morgan Asset Management. (fp)