Große Aktienindizes wie der deutsche Dax oder der S&P 500 in den USA sind dieses Jahr bisher in der Spitze um 25 Prozent eingebrochen, auch zuletzt zeigten sich die Aktienmärkte volatil. Die Frage, wann ein guter Einstiegszeitpunkt erreicht ist, beschäftigt da Privatanleger und Vermögensverwalter gleichermaßen.

Heiko Löschen von GSP Asset Management schlägt vor, eine simple Regel zur Anwendung zu bringen: die KSM-Regel. Damit unterteilt Löschen drei Börsenphasen. "Bei 15 Prozent Kursverlust kann, bei 25 Prozent Kursverlust sollte und bei 35 Prozent Kursverlust muss man in Aktien investieren", erklärt er. Man kann, sollte, muss – kurz KSM.

Wenn die Kurse weiter fallen
Aktuell befinde sich der Markt in der Phase S. Anleger sollten also investieren. "Ich empfehle ganz konkret Basisinvestitionen im Depot anzustreben", so der Vermögensverwalter. Damit meint er ETFs, aktiv verwaltete Investmentfonds oder Einzelaktien. Anleger sollten zwischen 50 und 70 Prozent des Geldes, das für Aktienanlagen vorgesehen ist, in solche Produkte investieren.

Geht es an den Aktienmärkten weiter bergab, folgt nach Löschens Faustregel die Phase M. Dann müssten Anleger den verbleibenden Betrag bis zu 100 Prozent konsequent in Aktien investieren. "Wer danach bisher gehandelt hat, der hat sein Vermögen erfolgreich mehren können und ist aus jeder Krise als Gewinner hervorgegangen." (fp)