Eigentlich hält sich Tom Ross bei Unternehmen, die stark vom Konsum abhängen, derzeit zurück. Diese seien in Zeiten der Coronakrise und des Social Distancing oftmals hart getroffen, sagte der Fondsmanager der "Neuen Zürcher Zeitung" (NZZ). Bei Automobil-Konzernen macht er aber eine Ausnahme. Zwar seien auch dort die Absatzzahlen zurückgegangen, wie die jüngst publizierten Zahlen eindrucksvoll bestätigen. "Allerdings ist auch zu berücksichtigen, dass die Lage der Konsumenten in vielen Ländern doch nicht so schlecht ist", sagt Ross.

Dafür sorgten etwa die Einführung von Kurzarbeit oder die Stützungsmaßnahmen von Seiten des Staates. Ross geht daher davon aus, dass die Nachfrage nach Autos in nächster Zeit durchaus wieder steigen könnte. Vor allem Bonds von Autokonzernen findet er interessant. Investoren sollten aber bedenken, dass die Branche vor einer Disruption steht, die nicht nur Gewinner hervorbringen wird. Auf einige Unternehmen könnten große Schwierigkeiten zukommen. Ross rechnet mit einigen Fusionen und Übernahmen in dem Sektor. (fp)