Deutsche Immobilien waren jahrelang der Renner bei ausländischen Investoren. Mittlerweile sind aber vielen von ihnen die Preise zu hoch, zeigt eine Studie der Beratungsgesellschaft Price Waterhouse Coopers (PwC), über die die Presseagentur dpa berichtet. Demnach schreckt vor allem das Preisniveau in Metropolen wie Berlin, Hamburg und München ausländische Investoren ab. Die Städte werden von vielen Anlegern als überteuert angesehen, heißt es von PwC.

In den vergangenen zwölf Monaten investierten ausländische Immobilienanleger 65 Milliarden Euro in Häuser und Wohnungen in Deutschland – und damit ganze drei Milliarden Euro weniger als im Vorjahreszeitraum. Dabei zeigten sich in einzelnen Städten Unterschiede. So stieg das Volumen von Immobilieninvestments in Frankfurt deutlich an. Es lag zuletzt 12,5 Prozent beziehungsweise acht Milliarden Euro höher als im Vorjahreszeitraum. Ein Grund dafür dürfte der nahende Brexit sein, der vermehrt Banker und andere Beschäftigte der Finanzbranche von London nach Frankfurt umsiedeln lässt.

Vier deutsche Städte sind 2019 gefragt
Trotz der hohen Preise bleibt Deutschland bei ausländischen Immobilieninvestoren grundsätzlich beliebt, zeigt die PwC-Studie. Gefragt nach den besten Aussichten in Europa sehen Anleger für das kommende Jahr gleich vier deutsche Städte in den Top Ten: Berlin, Frankfurt, Hamburg und München. Auf Platz eins steht Portugals Hauptstadt Lissabon. Als Hauptargument für Attraktivität nannten die Befragten eine gute Infrastruktur, die Verfügbarkeit von Assets sowie die Renditeaussichten. (fp)