Österreichs Fondshäuser blicken auf ein schwieriges Jahr zurück: Das heimische Fondsvolumen sank laut der Vereinigung österreichischer Investmentgesellschaften (VÖIG) gegenüber dem Vorjahr um rund 10,88 Milliarden auf 164,6 Milliarden Euro – ein saftiges Minus von 6,2 Prozent. Das ist vor allem Kursverlusten geschuldet, die mit 8,43 Milliarden Euro zu Buche schlugen. 1,63 Milliarden Euro entfielen auf Ausschüttungen, die Nettomittelabflüsse betrugen übers Jahr gerechnet 0,81 Milliarden Euro. Hier hatten institutionelle Anleger immerhin noch netto 2,41 Milliarden Euro zugekauft. Im Publikumsfondsbereich zogen Anleger hingegen 3,21 Milliarden Euro ab.


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Mischfonds weiterhin zugekauft
Die größten Abflüsse verbuchten laut der VÖIG-Statisti Rentenfonds mit rund 2,96 Milliarden Euro. Im Aktienfondsbereich kam es zu Nettomittelabflüssen von rund 0,02 Milliarden Euro und in dem für die Industrie besonders wichtigen Bereich der gemischten Fonds flossen 2,19 Milliarden Euro zu. (cf)