Die Finanzmarktaufsicht FMA, die in erster Linie für die Kontrolle der diversen Finanzmarktanbieter zuständig ist, wendet sich zunehmend auch direkt an die Konsumenten. Soeben hat die Behörde ein Informationsportal unter dem Titel "Reden wir über Geld" eingerichtet. Monatlich sollen Finanzbasisthemen aufbereitet und Antworten auf alltägliche Finanzfragen gegeben werden, heißt es.

Die erste Ausgabe widmet sich dem Thema "Anlagebetrug" und erklärt, wie man bei Investitionsentscheidungen das Risiko verringert, Finanzbetrügern hereinzufallen. Die Februar-Ausgabe widme sich der Frage, was es beim Abschluss eines Online-Konsumkredits zu beachten gilt, im März folgen Tipps zur Nutzung von Versicherungs-Vergleichsportalen, verspricht die Behörde.

Man wolle Bürgern eine objektive Informationsquelle anbieten, die sich angesichts der Breite und Komplexität verschiedener Finanzthemen verunsichert fühlen, so der Vorstand der FMA Helmut Ettl und Eduard Müller. Die FMA leite die Themen des neuen Formats aus den häufigsten Anfragen in ihrer Verbraucherinformation ab und bereite sie dann kurz und in einfacher Sprache auf, so Ettl und Müller. Kollektiver Verbraucherschutz sei seit vielen Jahren ein operativer Aufsichts- und Prüfschwerpunkt der FMA. (eml)


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