Der französische Vermögensverwalter Amundi hat sein Angebot an nachhaltigen Investments mit der Lancierung drei neuer ETFs weiter ausgebaut. Sie bilden die "EU Paris-Aligned Benchmarks" ab, kurz PAB. Die durch die EU bestimmten Benchmarks sollen helfen, die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen.
 
"Die neuen EU-Benchmark-Labels untermauern unsere langjährige Überzeugung, dass das Indexmanagement eine entscheidende Rolle dabei spielt, verantwortungsvolle Investments weiter voranzutreiben", sagt Fannie Wurtz, Leiterin des Bereichs ETF bei Amundi. Die neuen Produkte umfassen eine 50-prozentige Reduzierung der Kohlenstoffintensität sowie zusätzliche Ausschlüsse unerwünschter Aktivitäten, heißt es von Seiten des Vermögensverwalters. Die ETFs werden zu laufenden Kosten ab 0,18 Prozent pro Jahr angeboten.

Einfache Instrumente anbieten
"Es ist unser Ziel, Anlegern einfache Instrumente anzubieten, mit denen sie ESG- und Klimastrategien je nach ihren individuellen Zielen und Anforderungen umsetzen können", sagt Wurtz. Die neuen Produkte ergänzen bei Amundi das bestehende Angebot von Klimawandel-ETFs, die auf die Kriterien des EU-Klimawandel-Benchmark-Labels (Climate Transaction Benchmark) ausgerichtet sind. Diese wenden sich an Investoren, die den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft unter Beibehaltung einer marktbreiten Positionierung anstreben, heißt es bei Amundi. (fp)