Droht die nächste Bankenkrise? Buffett warnt vor Panik-Szenario
Warren Buffett sieht zunehmende Verwundbarkeit im Finanzsystem. Die stärkere Vernetzung von Banken und Nichtbanken könne Risiken verstärken – insbesondere in Phasen von Marktstress.
Warren Buffett sieht Anzeichen wachsender Fragilität im Bankensystem, da dieses zunehmend mit Nichtbanken vernetzt ist. Der legendäre Investor betonte, dass die Stabilität des Finanzsystems für die US-Notenbank höchste Priorität haben sollte. Banken wie JP Morgan Chase seien zentrale Zahnräder der Wirtschaft und bewegten täglich Billionenbeträge.
"Sie alle beeinflussen sich gegenseitig, und Probleme bei einem können sich auf andere ausbreiten", sagte Buffett, Chairman von Berkshire Hathaway, in einem Interview mit "CNBC" am Dienstag (31.3.).
Risiken durch Banken und Private Credit
Investoren wurden zuletzt durch eine Reihe von Verwerfungen an den Kreditmärkten verunsichert. Diese schürten die Sorge, dass sich Risiken sowohl in den Bilanzen von Banken als auch bei Private-Credit-Fonds aufbauen.
Buffett erklärte, dass im Fall einer Panik viele Anleger wohl schnell aus dem Markt aussteigen würden. "Wenn in einem vollen Theater jemand 'Feuer' ruft, rennen immer noch alle – es zahlt sich also immer noch aus, schneller an der Tür zu sein als die anderen", sagte der 95-Jährige, der kürzlich als CEO von Berkshire Hathaway zurückgetreten ist. "Ich werde hinten stehen und sagen: 'Bleibt alle ruhig', aber das liegt daran, dass ich nicht schnell laufen kann." (mb/Bloomberg)















