Nur eine kleine Minderheit der deutschen Anleger findet, dass Kryptowährungen als Geldanlage für sie in Betracht kommen. Gerade einmal sieben Prozent der Bürgerinnen und Bürger sind theoretisch offen für Bitcoin und Co. Das hat eine aktuelle Studie des digitalen Versicherungsmanagers Clark mit dem Meinungsforschungsinstitut YouGov ergeben. Immerhin sind junge Menschen aufgeschlossener: Während schon 16 Prozent der 18- bis 34-Jährigen in Kryptos investieren, sind es bei den über 35-Jährigen erst 4,7 Prozent.  

23 Prozent der Deutschen sehen in den digitalen Währungen nicht einmal eine seriöse Anlageform. Für 32 Prozent kommen sie als Altersvorsorge keinesfalls in Frage. Auch andere Krypto-Anlageformen sorgen in Deutschland bisher für wenig Begeisterung. Mit digitalen, limitierten Kunstgegenständen, sogenannten “Non Fungible Tokens“ (NFTs), können die meisten hierzulande überhaupt noch nichts anfangen. Eine frühere Clark-Studie hatte im Herbst vergangenen Jahres gezeigt: Nur 13 Prozent der Deutschen hatten bisher von ihnen gehört, und nur 3 Prozent besaßen selbst NFTs. (fp)