Ein Nachfolger für EZB-Chef Mario Draghi muss zwar erst in einem Jahr feststehen, doch hinter den Kulissen hat der Kampf um die Besetzung diesen wichtigen Postens längst begonnen. In den kommenden Monaten müssen sich die 19 Euro-Staaten zu einer Entscheidung durchringen, wer die Währungsunion aus der langen Phase der lockeren Geldpolitik herausführen soll.

Bloomberg hat sich deshalb in diesem Jahr in regelmäßigen Abständen (Februar, Juni und August) unter Ökonomen umgehört, welche Kandidaten ihrer Ansicht nach die Draghi-Nachfolge am wahrscheinlichsten antreten werden. Daraus wurden mittels eines komplizierten Bewertungssystems mit maximal 100 Punkten die Favoriten ermittelt – das aktuelle Zwischenergebnis finden Sie in unserer Fotostrecke oben. (mb)