Die Kollektivvertragsverhandlungen der heimischen Kreditwirtschaft erzielten dieses Jahr nach nur einer Runde eine Einigung. Die Arbeitgeber der Kreditwirtschaft und die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) haben sich auf eine Erhöhung der kollektivvertraglichen Mindestgehälter um 2,0 Prozent geeinigt.

Der KV gilt für die rund 73.000 Beschäftigten der Finanzbranche. Diese hatten sich in den Vorjahren stets Protestbereit gezeigt. Es waren stets zahlreiche Verhandlungsrunden nötig, bevor ein Ergebnis erzielt werden konnte.

Dieses Jahr habe man sich unter dem Eindruck der Corona-Krise und des Absturzes an den Börsen auf einen raschen Abschluss geeinigt, sagte Gpa-djp-Experte Martin Panholzer gegenüber FONDS professionell ONLINE. Der geforderte Freizeittag bleibe weiter auf der Agenda. Es werde aber erst nächstes Jahr wieder verhandelt. (eml)