Unmittelbar vor Beginn des EU-Gipfels in Brüssel haben sich Vertreter der Europäischen Union und Großbritannien am Donnerstag auf ein neues Abkommen zum Brexit geeinigt. EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker und der britische Premier Boris Johnson sprachen von einer "fairen" Vereinbarung für beide Seiten.

Medienberichten zufolge läuft die nun getroffene Einigung darauf hinaus, dass Nordirland in einer sogenannten Zollpartnerschaft mit der EU bleibt – und zugleich in einer Zollunion mit Großbritannien. Das soll es ermöglichen, die Grenze zwischen dem EU-Staat Irland und dem britischen Nordirland offen zu halten. Die EU-Staatschefs und das Parlament in London müssen dem "Deal" noch zustimmen. Insbesondere die Zustimmung des britischen Parlamentes, das am Samstag zu einer Sondersitzung zusammenkommt, gilt als unsicher.

Mittlerweile haben sich die ersten Protagonisten aus der Finanzwelt zu der am Ende doch überraschenden Einigung geäußert – in der Bilderstrecke oben dokumentiert FONDS professionell ONLINE ausgewählte Aussagen. (bm)